Climate activist from Dresden

About me


I'm a human from Dresden, Germany.
I help create awesome software at work and in several open source development communities. For the topics I can help with, you can read my IT skills document.

Sometimes I publish texts here:

Rosamålet - Recht auf friedlichen Protest. Das Bild zeigt ein stilisiertes Porträt von Rosa Parks im Pop-Art-Stil, der ikonischen amerikanischen Bürgerrechtsaktivistin.

Wir reichen Sammelklage gegen Schweden ein, um für unser Recht auf Protest zu kämpfen

17.05.2026

Ich habe erfolgreich für den Schutz schwedischer Moore als natürliche CO₂-Senken gekämpft. Für diesen Protest verbrachte ich 16 Tage im Gefängnis und musste Tausende Euro an Kosten tragen. Bereue ich es? Kein bisschen. Denn die Klimakrise zu stoppen ist den Einsatz wert – für die Menschen, die wir lieben, und für unsere gemeinsame Zukunft. Trotzdem, der Schaden für die Demokratie ist spürbar: Menschen schrecken heute vor Protesten zurück.

„Klimaaktivisten solidarisieren sich mit Bauern-Protest. Nachdem Bauern mit Traktoren Autobahnauffahrten in ganz Deutschland blockierten, solidarisieren sich nun Klimaaktivisten mit den Landwirten. Obwohl ihre Interessen nicht vollständig überenstimmen - eint sie ein Ziel.“

5 Tage lang im Fahrgastfernsehen

21.01.2024

Anfang 2024 haben die Bauernproteste die Berichterstattung dominiert. Unabhängig davon organisieren wir von Extinction Rebellion schon seit Sommer 2022 jeden Monat eine Straßenblockade, um für Klima­gerechtigkeit zu kämpfen. Da war es klar, dass ich der Presse gesagt habe, dass es neben der Protestform auch vom Thema her eine große Gemeinsamkeit gibt: bei beiden geht es um Klima. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass diese Verbindung auch mehrere Tage lang durch das Fahrgastfernsehen in sächsischen Straßenbahnen und Bussen lief.

Christian Bläul bei einer Klimademo, mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „Stoppt den fossilen Wahnsinn“; Foto: Benedict Bartsch/t-online

t-online.de: "Nicht fair": Dresdner wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt

24.03.2025

Die Generalstaatsanwaltschaft München wirft uns die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor, wodurch mir im schlimmsten Fall eine Haftstrafe drohen könnte. Im Gespräch habe ich erklärt, dass mich die Anklage wegen § 129 trotz aller Vorbereitung getroffen hat und dass ein möglicher Prozess auch meine Familie stark belasten würde. Gleichzeitig bleibe ich dabei, dass ziviler Ungehorsam in einer Demokratie ein legitimes Mittel sein kann, wenn Politik und Gesellschaft beim Klimaschutz versagen.

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