Climate activist from Dresden

Working with the press

I am occasionally in contact with journalists to discuss political issues such as climate protection and socio-economic fairness.
Christian Bläul, angeklagt von der StA München im Verfahren zu § 129 StGB

coloRadio: Letzte Generation - Anklage wegen angeblicher Bildung einer kriminellen Vereinigung

25.03.2025

Die Generalstaatsanwaltschaft München erhebt Anklage gegen fünf Menschen wegen ihres friedlichen Engagements bei der ehemals Letzten Generation. Ihnen wird vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung „Die Letzte Generation“ gebildet zu haben, die auf das Begehen von Straftaten gerichtet gewesen sei. Aus diesem Anlass durfte ich mit coloRadio sprechen, als einer der Angeklagten.

Christian Bläul bei einer Klimademo, mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „Stoppt den fossilen Wahnsinn“; Foto: Benedict Bartsch/t-online

t-online.de: "Nicht fair": Dresdner wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt

24.03.2025

Die Generalstaatsanwaltschaft München wirft uns die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor, wodurch mir im schlimmsten Fall eine Haftstrafe drohen könnte. Im Gespräch habe ich erklärt, dass mich die Anklage wegen § 129 trotz aller Vorbereitung getroffen hat und dass ein möglicher Prozess auch meine Familie stark belasten würde. Gleichzeitig bleibe ich dabei, dass ziviler Ungehorsam in einer Demokratie ein legitimes Mittel sein kann, wenn Politik und Gesellschaft beim Klimaschutz versagen.

Christian Bläul sitzt an einem Tisch im Landgericht Dresden. Foto von Thomas Türpe

TAG24: Klima-Rebell vor Gericht: Unterlassung wegen Klebe-Drohung!

23.10.2024

Hier geht es um einen Zivilprozess mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Zusammenhang mit Klimaschutzprotesten. Auslöser war mein Interview, in dem ich eine bestimmte Protestform nicht ausdrücklich ausgeschlossen habe, obwohl ich selbst nie vorhatte, mich in Museen festzukleben. Die SKD leitete daraus eine sogenannte Erstbegehungsgefahr ab und forderte von mir eine Unterlassungserklärung sowie die Übernahme von Anwaltskosten.

Christian Bläul auf dem Weg in den Verhandlungssaal im Dresdner Landgericht; Quelle Monika Löffler

Dresdner Neuste Nachrichten: Bläul verspricht in Dresden: „Werde mich nicht an Gemälden festkleben“

22.10.2024

Ich habe im Mai 2023 eine Unterlassungserklärung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) erhalten. Darin sollte ich mich verpflichten, keine Gemälde oder anderen Kunstwerke zu beschädigen oder mich daran festzukleben. Hintergrund war die Sorge der SKD, dass es im Umfeld der Klimaproteste der „Letzten Generation“ auch zu solchen Aktionen kommen könnte, obwohl ich selbst mich nie an Kunstwerken festgeklebt habe.

Süddeutsche Zeitung: Klimaschützer gibt Staatlichen Kunstsammlungen Versprechen

22.10.2024

Es geht um Klimaschutz-Protestaktionen, bei denen Aktivisten der Gruppe Letzte Generation (nicht ich) auch Museen und Kunstwerke ins Visier genommen haben.

Ich habe im Zusammenhang mit einer Klage der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Gütetermin vor dem Landgericht Dresden eine Unterlassungserklärung abgegeben. Damit sichere ich zu, mich nicht an Kunstwerke in deren Museen zu kleben. Das Absurde: das ist nie passiert und ich hatte es auch nie vor.

Christian Bläul vor einer Tür im Landgericht Dresden; Foto von Olaf Rentsch

Scheinmedium BILD: Klimakleber darf sich nicht an Kunst kleben

22.10.2024

Der BILD-Post beschreibt ein Verfahren, in dem mich der Freistaat Sachsen im Namen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden auf Abgabe einer Unterlassungserklärung in Anspruch nahm. Zutreffend ist, dass ich nie an einem Kunstwerk geklebt habe und vor Gericht erklärt habe, dass ich das auch nicht vorhatte. Nicht zutreffend ist die Darstellung, ich hätte „unzählige Verurteilungen“ erhalten – rechtskräftig verurteilt wurde ich genau dreimal.

t-online.de: Klimaaktivisten legen Berufsverkehr lahm – Autofahrer zeigen Mittelfinger

07.09.2023

Ich habe gemeinsam mit anderen Klimaaktivisten von „Extinction Rebellion“ am Donnerstagmorgen den Straßburger Platz in Dresden blockiert, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen und politischen Druck für eine konsequentere Klimapolitik aufzubauen. Unsere Demonstration war angemeldet und wurde von der Polizei begleitet. Zwischen 8.15 Uhr und kurz vor 9 Uhr setzten wir uns jeweils für sieben Minuten auf die Fahrbahn, wodurch der Berufsverkehr zeitweise zum Stillstand kam.