Climate activist from Dresden

The following online article

Christian Bläul vor einer Tür im Landgericht Dresden; Foto von Olaf Rentsch

Scheinmedium BILD: Klimakleber darf sich nicht an Kunst kleben

22.10.2024

Der BILD-Post beschreibt ein Verfahren, in dem mich der Freistaat Sachsen im Namen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden auf Abgabe einer Unterlassungserklärung in Anspruch nahm. Zutreffend ist, dass ich nie an einem Kunstwerk geklebt habe und vor Gericht erklärt habe, dass ich das auch nicht vorhatte. Nicht zutreffend ist die Darstellung, ich hätte „unzählige Verurteilungen“ erhalten – rechtskräftig verurteilt wurde ich genau dreimal.

t-online.de: Klimaaktivisten legen Berufsverkehr lahm – Autofahrer zeigen Mittelfinger

07.09.2023

Ich habe gemeinsam mit anderen Klimaaktivisten von „Extinction Rebellion“ am Donnerstagmorgen den Straßburger Platz in Dresden blockiert, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen und politischen Druck für eine konsequentere Klimapolitik aufzubauen. Unsere Demonstration war angemeldet und wurde von der Polizei begleitet. Zwischen 8.15 Uhr und kurz vor 9 Uhr setzten wir uns jeweils für sieben Minuten auf die Fahrbahn, wodurch der Berufsverkehr zeitweise zum Stillstand kam.

TAG24: Job gekündigt! Christian Bläul ist jetzt hauptberuflich Klimaschützer

20.02.2023

Ich habe mich entschieden, mein Leben ganz dem Klimaaktivismus zu widmen. Früher arbeitete ich als Software-Entwickler bei „Startnext“ und verdiente dort gut. Außerdem konnte ich flexibel Urlaub nehmen, was ich genutzt habe, um mich seit 2019 bei „Extinction Rebellion“ und später bei der „Letzten Generation“ zu engagieren.

Christian Bläul in Stockholm bei der Klimaschutzaktion von „Feuchtgebiete wiederherstellen“; Foto: Der Pilger

letztegeneration.org: Deutscher Familienvater im schwedischen Gefängnis

22.08.2022

Diese Pressemitteilung hat die Letzte Generation über mich veröffentlicht. Für eine 20-minütige Straßenblockade zum Schutz schwedischer Moore als natürliche CO₂-Senken verbrachte ich 16 Tage im Gefängnis und musste Tausende Euro an Kosten tragen. Bereue ich es? Kein bisschen. Denn die Klimakrise zu stoppen ist meinen Einsatz wert – für die Menschen, die wir lieben, und für unsere gemeinsame Zukunft.